Sehr geehrte Damen und Herren,
LFW-Studienreisen möchte Sie zu einer Tagesfahrt am Sonntag, den 07. April 2024 einladen.
Wir fahren nach Köln, wo das Wallraf-Richartz-Museum die Ausstellung „1863 • PARIS • 1874: Revolution in
der Kunst – Vom Salon zum Impressionismus“ vom 15. März bis zum 28. Juli 2024 exklusiv präsentiert.
Kaum ein Ort und eine Zeit haben die Kunstgeschichte so beeinflusst wie das Paris von 1874, denn hier fand
vor knapp 150 Jahren vom 15. April bis 15. Mai die erste Ausstellung der später weltberühmten
Impressionisten wie Degas, Morisot, Monet, Renoir und Sisley statt. Wie es dazu kam, dass sich die
Maler*innen jenseits der offiziellen Salon-Ausstellung der Pariser Akademie selbst organisierten, und warum
ihre Kunst anfänglich abgelehnt und später weltweit gefeiert wurde, zeigt das Wallraf im Frühjahr 2024.
Die Pariser Akademie der Schönen Künste veranstaltete bereits seit 1667 den sogenannten „Salon de Paris“,
jene Ausstellung von überwiegend traditionellen Werken, die mit bis zu 900.000 Besucher*innen im Laufe
der Zeit zum Mittelpunkt des französischen Kunstbetriebs wurde.
Ausgerechnet ein im Jahr 1863 von Kaiser Napoleon III. initiierter „Salon der Zurückgewiesenen“ läutete die
Abkehr von akademischen Regeln und Gattungen ein und war rückblickend ein erster, bahnbrechender
Schritt für die Kunst der Avantgarde. Dank dieser Ausstellung mit Inkunabeln der Kunst wie dem „Frühstück
im Grünen“ von Édouard Manet wurde die Freiheit auszustellen zum Synonym für die Freiheit des
künstlerischen Ausdrucks. Damit war der Weg für jene Gruppe von Künstler*innen geebnet, die kaum zehn
Jahre später unter dem Namen „Société Anonyme des Artistes Peintres, Sculpteurs, Graveurs etc.“ in Paris
jene eingangs erwähnte Ausstellung präsentierte, die den Startschuss für die Bewegung des
Impressionismus gab: Ihre Sonderschau von 1874 war die erste von insgesamt acht Ausstellungen, mit der
die alsbald „Impressionisten“ getauften Maler*innen die etablierte Kunst revolutionierten.
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